Herzlich Willkommen

Auf der Homepage der psychotherapeutischen Praxis für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von M.A. Iason Paliatsios.


 Terminvereinbarungen für ein Erstgespräch:

Dienstag 8:30-11:00 Uhr

Telefon: 02838-7754739

oder per Mail: therapie@praxis-paliatsios.de

In einem Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob eine ambulante Psychotherapie angezeigt und geeignet ist.

Ebenso möglich ist die Aufklärung über weitere Hilfsangebote wie zum Beispiel eine stationäre Behandlung oder das Aufsuchen einer Beratungsstelle.



Was ist Psychotherapie?

Im Grunde geht es darum, Menschen mit wissenschaftlich fundiertem Vorgehen bei Problemen zu helfen. Hierfür gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Während in der Tiefenpsychologie eher in die Vergangenheit geschaut wird, um zu verstehen, woher das Problem kommt, schaut die Verhaltenstherapie, in den meisten Fällen, auf die Gegenwart und versucht einen Plan zu erarbeiten, wie man mit seinen Problemen besser umgehen kann.

Ich schaue in erster Linie, was du oder deine Familie braucht. Hauptsächlich arbeite ich hierfür verhaltenstherapeutisch. Damit es aber nicht zu kompliziert wird:

Ihr erhaltet alle Informationen zur Psychotherapie natürlich noch einmal ganz genau in den ersten Sitzungen.

Liebe Jugendliche und junge Erwachsenen ab 15. Jahren, ihr dürft euch auch selbst ohne eure Eltern für ein Erstgespräch bei mir melden. Ich unterliege der ärztlichen Schweigepflicht, was wir besprechen, wird also vertraulich behandelt.

Bei welchen Problemen kann man zu mir kommen?

Angststörungen

Angststörungen können viele verschiedene Gesichter haben im Grunde geht es dabei immer um eines -und zwar- Angst. Und das vor Dingen, vor denen man normalerweise keine Angst hat. Es gibt Angststörungen, bei denen man sich z. B. nicht traut, vor der Klasse etwas zu sagen oder Angst davor, dass die anderen über einen reden könnten. Es kann aber auch die Angst davor sein, dass den Bezugspersonene (meistens Mama oder Papa) etwas passieren könnte oder, dass man von diesen getrennt wird. Manche Menschen machen sich auch besonders viele Sorgen um die Zukunft, das Wetter usw. oder man hat Angst vor bestimmten Orten oder Dingen wie z.B. Höhen oder Spinnen.

Panikstörung

Angst kann manchmal so schlimm werden, dass sie zur Panik wird. Das zeigt sich dann, wenn wir schnell atmen, kaum noch Luft bekommen und anfangen zu hyperventilieren. Solche Momente nennt man "Panikattacke". Diese treten ganz plötzlich, ohne einen gewissen Grund auf. Wenn man einmal Panik gehabt hat, hat man oft im Anschluss Angst vor der Panik, weil das Gefühl sehr unangenehm ist.

Depression

Bei einer Depression fühlt man sich antriebslos, immer müde und niedergeschlagen. Man hat keine Lust mehr irgendetwas zu tun, zieht sich meistens zurück und ist oft traurig, wütend oder beides zugleich. Menschen die unter einer Depression leiden schaffen es nicht sich selbst zu motivieren und schaffen es nicht die Dinge zu tun die sie gerne tun möchten.

Esstörungen

Im Bereich der Essstörungen gibt es unterschiedliche Bereiche. Es fängt an bei dem Bereich nichts zu essen, über viel essen und viel essen und erbrechen. Oder alles zusammen. Manche Kinder und Jugendliche habe Probleme mit ihrem Körper und fangen an abzunehmen und zu hungern, verlieren dann viel Gewicht und wenn das alles sehr schnell geht, kann es sein, dass sie die Kontrolle darüber verlieren und sich immer noch dick fühlen, obwohl sie schon spindeldürr sind. Das nennt man eine Magersucht. Andere möchten gerne abnehmen und sind unzufrieden mit sich und erbrechen deshalb das Essen wieder. Solch ein Problem nennt man Bulimie. Manche essen sogar Riesenportionen und erbrechen sich dann absichtlich. Andere Kinder und Jugendliche essen ohne Stopp, wenn sie sich schlecht fühlen, das nennt man Binge-Eating. Meistens ist es dann bei Essstörungen so, dass man den ganzen Tag an gar nichts anderes mehr denken kann, als an (nichts zu) essen…

ADHS

Beim AD(H)S spricht man von einem Aufmerksamkeitsdefizit. Diese Menschen habe schwierigkeiten sich zu konzentrieren und "bei der Sache zu bleiben". Sie lassen sich schnell ablenken und können Aufgaben meistens nicht zuende bringen. Manchmal kommt auch noch Hyperaktivität hinzu. Hierbei ist man ständig in Bewegung. Springt von einer Sache zur nächsten und schafft es teilweise nicht auf die Anderen zu achten.

Wie kommt man zur Psychotherapie?

Du oder ihr könnt mich immer am Dienstagvormittag erreichen. Sollte das eine schlechte Zeit sein, auch gerne auf den Anrufbeantworter sprechen, ich rufe zeitnah zurück. Dann schauen wir gemeinsam, wann wir einen Termin für ein Erstgespräch finden. Hier erhaltet ihr alle wichtigen Informationen und habt genug Zeit, über euer Anliegen zu sprechen. Plant für die Termine bitte immer 50 Minuten ein und seid am besten 5 Minuten vor eurem Termin in der Praxis.

Wichtig zu Wissen

Einigen Kinder und Jugendlichen kann es so schlecht gehen, dass diese keine Energie mehr haben oder so sehr unter ihren psychischen Belastungen leiden, dass sie darüber nachdenken, sich das Leben zu nehmen. Manchmal kommt es auch zu selbstverletzendem Verhalten, weil man nicht weiß was man sonst tun soll. Für solche Themen bin ich als Psychotherapeut auch zuständig. Ihr müsst also keine Scham haben über solche Themen mit mir zu sprechen.

Über Mich

Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit in Wolfenbüttel habe ich im Jahr 2017 meine Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut am SIMKI (Sächsisches Institut für methodenübergreifende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie) in Mittweida begonnen. Parallel dazu machte ich meinen Master of Arts an der Hochschule Mittweida. Ich habe die Anerkennung in Verhaltenstherapie, konnte aber aufgrund der methodenübergreifenden Ausbildung meines Instituts auch umfangreiche Erfahrungen in den Psychotherapieverfahren Tiefenpsychologie, Personenzentrierten Psychotherapie, Kinderpsychodramatherapie und der Systemischen Therapie gewinnen. Neben meiner Ausbildung habe ich in der Abteilung für Psychische Gesundheit des Kindes und Jugendalters der Universitätsklinik Erlangen/ Nürnberg gearbeitet sowie in der Psychiatrie des Südharzklinikums in Nordhausen. Zeitweise war ich zudem der Leiter für partizipative Pädagogik des Stadtteils Röthelheimpark der Stadt Erlangen. Nach meiner Approbation arbeitete ich in der Praxis von Frau Petra Marlinghaus in Tönisvorst, bis ich 2024 meine eigene Praxis in Sonsbeck eröffnet habe.

Neben meiner psychotherapeutischen Tätigkeit bin ich zudem Mediator und Konfliktmanager und zertifizierter Erlebnispädagoge.

Was gibt es noch über mich zu wissen?

Ich komme aus dem schönen Südharz, an den Niederrhein hat es mich aufgrund meiner wundervollen Frau (Sie kommt von hier 😊) und meiner zwei Kindern verschlagen. Zu unserer kleinen Familie gehört zudem noch unser Hund Titus.

Ich bin ein lebensfroher und leicht zu begeisternder Mensch. Am liebsten bin ich in der Natur unterwegs, spiele Gitarre oder zocke auch mal Computerspiele 😉.

Egal, wer du bist und was dein Problem ist – ich freue mich von Herzen auf dich.

Ich bin Mitglied der DPTV (Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung), DGVT (Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie) und der Psychotherapeutenkammer NRW.